Dienstag, 15. September 2015
Tag 11: Das Gesetz des Stärkeren
Tag 11: Lehrerfortbildung und Club-Gründung
Morgen werden Gudila und Kathi in einer anderen Schule ebenfalls einen Club gründen, während ich in Nambala weiter mit den Lehrkräften die Nutzung von Computern einübe. Außerdem werden wir morgen gemeinsam überlegen, wie und wann Computer sinnvoll im Unterricht und der Vor- und Nachbereitung eingesetzt werden können. Eines der größten Probleme ist dabei wie so oft hier in der Gegend der Strom, bei dem man nie genau weiß, wann er kommt und wann er geht.
Tag 11: Handwäsche
Montag, 14. September 2015
Tag 10: Training irgendwo im Nirgendwo
Westlich von Arusha haben wir an der Straße Gruppen von Schüler*innen beobachtet, die jubelnd Autos der regierenden Partei entgegen gelaufen sind. Der Wahlkampf ist diese Woche wieder voll im Gange. Nachdem letzte Woche die Zwischenprüfungen stattgefunden haben, geht die Schule wieder los und das wird genutzt, um Werbung für die Parteien zu verteilen. Die Wahlkampf-Praktiken wirken an einigen Stellen doch weniger demokratisch als mehr so, dass die Regierenden ihre aktuellen Positionen massiv nutzen, um sich in den Köpfen der Menschen festzusetzen. Aber vielleicht ist das in Deutschland nicht viel anders, nur dass die Wege subtiler sind.
Mit einer halben Stunde Verstätung angekommen, standen wir vor der Herausforderung, dass Baraka vereinbart hatte, dass die Gruppe einen Platz organisiert, an dem sich getroffen werden kann. Die Idee der Gruppe war eine Bankreihe unter einen Baum. Für eine sinnvolle Arbeit mit Flipchart und Diskussion war das allerdings nicht geeignet und so machte sich Baraka zusammen mit dem Leiter der Gruppe in der benachbarten Schule auf die Suche. Der Direktor hatte jedoch keine Möglichkeit und so ging es in die Holzkirche in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die Kirchenbänke wurden kurzerhand zu Schulbänken umgebaut und die Tafel, auf der sonst die Lieder angezeigt werden, wurde zum Brett für das Flipchart-Papier.
Tag 10: Autowerkstatt
Tag 10: Wasser und Strom
Sonntag, 13. September 2015
Tag 9: Tag der Elefanten und Zebras
Tag 9: Auf in den Tarangire Nationalpark
Samstag, 12. September 2015
Tag 8: Sabato am Lake Duluty
Tag 8: Deutsches Brot und leckere Avocado
Zum Frühstück gibt es eigentlich jeden Tag eine neue Sache für uns zu probieren. Mal sind es Cassava, mals Yams, dann gibt es Kürbis oder Avocado. Gestern haben wir von der Bäckerei des URRC ein Brot mit Sonnenblumenkernen mitgebracht und heute früh gleich probiert. Am besten schmeckt es mir mit den wundervollen Avocados, die wir hier jeden Tag essen. Kleine Avocados, die für den Export bestimmt sind, kosten hier ungefähr 1/5 des deutschen Preises und sind in der Qualität deutlich besser. Einheimische Avocados sind sogar noch günstiger, viel größer und mega lecker. Zum Mittag hatten wir gestern Avocado-Saft. Und heute gibt es frisch hergestellten Saft aus Passionsfrucht und Avocda. Viktor hatte gestern einen großen Beutel voll Passionsfrüchten vom heimischen Grundstück mitgebracht. Ansonsten schlagen wir uns jeden Tag den Bauch mit honigsüßen Bananen und den besten Melonen der Welt voll. So viele tolle Früchte wie hier habe ich wirklich noch nie gegessen, mit Ausnahme der Erdbeeren in Deutschland.
Freitag, 11. September 2015
Tag 7: Piki Piki
Hier in Tansania gibt es neben dem Auto zwei grundlegende Verkehrsmittel, die von den meisten Leuten genutzt werden: Piki Pikis und Dalla Dallas. Piki Piki ist das Motorrad. Dalla Dalla werden die kleinen Busse genannt. Auf den Seiten des Auswärtigen Amts steht, dass Urlauber beide Verkehrsmittel lieber meiden sollten und wenn man vor Ort den Verkehr beobachtet, versteht man auch sehr schnell warum. Piki Piki-Fahrer ohne Helm, oft viel zu schnell auf alten Maschinen und wenn man Pech hat, noch betrunken. Dalla Dallas sind oft extrem überfüllt und nicht selten sieht man dort drinnen noch ein paar Hühner oder Ziegen.
Als wir im letzten Jahr hier zu Besuch waren, gab es einen schweren Unfall mit einem Dalla Dalla. Eigentlich hatten wir uns auch vorgenommen, darauf zu verzichten, aber Baraka meinte, es ist Teil des „afrikanischen Erlebnisses“ zumindest ein Mal mit dem Piki Piki und dem Dalla Dalla zu fahren. Also….hatten wir heute am Morgen unsere erste Fahrt mit dem Motorrad. Ohne Helm ging es los über die Buckelpiste, die hier Straße genannt wird. Obwohl die Fahrer recht ordentlich gefahren sind, Baraka hat sie für uns angerufen, hab ich mich trotzdem instinktiv so fest wie möglich am Gepäckträger festgehalten. 6 km können da ziemlich lang werden, wenn man nicht genau weiß, ob man nach dem nächsten Schlagloch noch aufrecht auf dem Motorrad sitzt. Aber es ging alles gut und morgen geht’s in die zweite Runde. Diesmal als Sandwich-Variante, 3 Leute auf einem Piki Piki und ich weiß, dass ich definitiv nicht ganz hinten sitzen werde.
Tag 7: Regen, endlich Regen
Donnerstag, 10. September 2015
Tag 6: Village Community Bank (VCOBA)
Mittwoch, 9. September 2015
Tag 5: Arusha Town
Während wir Naka im Krankenhaus besucht haben, gingen Baraka und ich kurz auf den Markt, der in der Nähe ist. Er erzählte mir, dass es der größte der Stadt sei und man hier im Prinzip alles finden würde. Unmengen von Menschen waren unterwegs und trugen Dinge von hier nach da. Mit meinem Rücksack war ich nur schwer in der Lage mich gut durch die Massen zu navigieren und hatte wie fast immer das Gefühl, mich nur sehr unbeholfen bewegen zu können, während alle um mich herum sehr elegant aneinander vorbeitanzten.
| Arusha, Nähe Stadtzentrum |
Tag 5: Ein neues Familienmitglied
Am Nachmittag ist sie dann selber zu Fuß zwei Treppen nach oben gegangen, nachdem sie sich selber umgezogen hatte - und das alles nach einem Kaiserschnitt, also frisch operiert. Auch die Wäsche, das Essen und die Windeln für das Kind mussten selber mitgebracht werden. Im Zimmer gab es kein Bett für das kleine Baby, sondern es lag entweder in ihrem oder in dem Bett von Anne. Aber gut, genug vom Krankenhaus. Das Kind und die Mutter sind gesund.
Dienstag, 8. September 2015
Tag 4: Start der Haushaltsbefragung
Tag 4: Strom
![]() |
| Unsere Steckerleiste mit dem rot leuchtenden Schalter |
Montag, 7. September 2015
Tag 3: Planungstreffen mit Gudila, Gabriel und Baraka
Tag 3: Nambala Shule
![]() |
| The Nelson Mandela Afican Institute for Science and Technology |







